Nicht nur wer große Hunde hat, wird diese trainieren wollen. Gerade wenn Sie keine Zeit haben, jeden Tag einen langen Spaziergang mit ihrem Hund zu machen, bieten sich Hundesportvereine an. Dort kommen Besitzer an bestimmten Tagen – meistens an den Wochenenden – zusammen und trainieren die Tiere.

Unterschieden werden dabei in:

  • Schutzhundetraining
  • Polizeihundtraining
  • Agility
  • Verhaltenstraining

Die ersten beiden Kategorien sind vor allem für den professionellen Einsatz gedacht. Hier werden Hunde als Gebrauchshunde ausgebildet. Sie werden später für den Einsatz als Wachhund ausgebildet. Sie lernen einen Angreifer zu stellen, einen Verdächtigen zu suchen oder einen Eindringling anzubellen. Hunde in diesem Einsatz sollten schon als Welpen darauf vorbereitet werden und brauchen spezielle Trainer.

Sport macht den Hund ausgeglichener

Agility und Verhaltenstraining sind für alle gesunden Hunde geeignet und werden ebenfalls von vielen Hundesportvereinen angeboten. Beim Agility müssen die Tiere mit ihren Besitzer einen Parkour in möglichst kurzer Zeit bewältigen, ohne Fehler zu machen. Zu diesem gehören Stangen, die im Slalom umlaufen werden müssen, aber auch Tunnel und Wippen sowie kleine Sprünge. Agility soll vor allem Spaß machen und dem Hund und seinem Besitzer etwas Bewegung verschaffen.

Das Verhaltenstraining bei Hunden kann ebenfalls in einem sportlichen Umfeld vollzogen werden. Hierbei lernen die Hunde die grundlegenden Kommandos wie Sitz, Lieg, Komm und Fuß. Geraden in Hundesportvereinen, die eine große Anlage haben, kann man den Hunden aber auch das Apportieren über große Distanzen beibringen. Die sportliche Betätigung führt auch dazu, dass die Hunde etwas ausgeglichener und ruhiger sind, was sich wiederum auf das Lernen von Kommandos positiv auswirken kann.

Größe und Rasse spielen beim Hundesport keine große Rolle, solange die Tiere gesund sind. Auch ältere Hunde können am Hundesport teilnehmen, allerdings sollten Sie ihre Vierbeiner dann nicht überfordern. Ältere Hunde neigen oft zu Gelenkproblemen, zeigen dabei aber lange Zeit keine Schmerzen. Wenn sich Ihr Hund schwertut, am besten das Training abbrechen.