Haben Sie einen Schäferhund, Rottweiler oder Dobermann und wollen sein volles Potenzial ausnutzen? Dann sollten Sie einmal einen Polizei- und Schutzhundeverein besuchen. Dort werden Hunde nicht nur ausgebildet, sondern bekommen auch ein Verhaltenstraining und eine Menge Bewegung.

Heute lernen Hunde in diesen Vereinen nicht mehr, wie man einen Menschen angreift, sondern vor allem Kommandos zu folgen, Gehorsam zu zeigen und sich und den Hundeführer im Notfall zu verteidigen. Sie können die Hunde aber auch als Suchhunde ausbilden lassen; viele Vereine bieten zum Beispiel Fährtenarbeit an. Dabei müssen die Hunde einer Fährte folgen, unter anderem durch unwegsames Gelände, manchmal auch im Regen und über Felder.

Hilfe bei der Suche

Wir wollen Ihnen mit diesen Seiten einige Grundinformationen geben, die Ihnen bei der Entscheidung, einen Hundesportverein zu besuchen, helfen können. So erläutern wir, was es bedeutet ein Polizeihund zu sein (und warum dieser Begriff eigentlich falsch ist). In einem weiteren Artikel erklären wir, was es bei einer Schutzhundeausbildung zu beachten gibt und welchen Ausbildungsregeln dort heute gefolgt wird.

Schließlich geben wir Ihnen noch einen Einblick in das typische Vereinsleben eines Polizei- und Schutzhundesportvereins. Denn neben dem Training wird auch die Geselligkeit gepflegt, man trifft sich zu gemeinsamen Festen und Grillabenden. Viele Vereine organisieren auch Turniere und Veranstaltungen, sowohl für die Schutzhunde als auch für andere Hunde und Hundebesitzer, die zum Beispiel an einem Agility-Training teilnehmen wollen.

Wir hoffen, bei Ihnen ein wenig Interesse an der Schutzhundearbeit geweckt zu haben und auch ein wenig mit Klischees aufräumen zu können, die es in diesem Sport gibt.